Grave Digger Konzertkarten in Andernach
Die deutsche Power Metal Gruppe Grave Digger erblickte gegen Ende des Jahres 1980 das Licht der Welt. Nach diversen Auftritten auf kleineren Festivals nahm die Truppe um Frontmann Chris Boltendahl, Gitarrist Peter Masson, Bassist Willi Lackmann und Schlagzeuger Albert Eckardt 1983 ein Lied für die Compilation „Rock From Hell“ auf. Mit ihrem ein Jahr später veröffentlichten Debutalbum „Heavy Metal Breakdown“ konnten sich Grave Digger zusammen mit anderen Bands wie Running Wild, Helloween und Sinner zur Speerspitze des sogenannten Teutonen-Metals zählen. Auch ist das Grave Digger-Debut eine der erfolgreichsten deutschen Metal-Veröffentlichungen der 80er Jahre.
Ungefähr ein halbes Jahr vor der Veröffentlichung des zweiten Albums „Witch Hunter“ im Frühjahr 1985, erschien die EP „Shoot Her Down“ in den USA. Nach Platte Nummer 3 verließ Eckardt die Band und wurde durch C.F. Brank ersetzt. Weitere Festivalauftritte, eine Tour als Support von Helloween und schließlich eine Dreifach-Headliner Tour mit Celtic Frost und Helloween folgten, bevor im Januar `86 die dritte Scheibe „War Games“ auf den Markt kam. Nachdem Peter Masson Uwe Lulis wich, folgte 1987 das vorläufige Ende Grave Diggers. Denn durch den Versuch auf die kommerzielle Schiene aufzuspringen, indem sie sich in „Digger“ umbenannten und sich musikalisch mit der Langrille „Stronger Than Ever“ mehr dem Mainstream zuwandten, verscherzten sie es sich mit ihren Fans und konnten mit dem Material auch beim breiten Publikum nicht landen. Schlussendlich löste Chris Boltendahl die Band auf.
Doch 1991 rafften Chris und Uwe sich nochmals auf, begannen neue Songs zu schreiben und veröffentlichten das Demo „Return Of The Reaper“. Sie unterschrieben einen Plattenvertrag mit G.U.N. Records und nahmen, nun wieder mit ihrem alten Namen „Grave Digger“, zusammen mit Bassist Tomi Göttlich und Schlagzeuger Jörg Michael (schon bei Rage, Running Wild, Headhunter u.a. tätig) ihr Comeback „The Reaper“ auf, welches im November 1993 herauskam und wieder so energiegeladen wie die ersten Platten klang. Im selben Jahr verwertete Grave Diggers altes Label „Noise Records“ seine Rechte am Grave Digger-Material mit „The Best Of The Eighties“ neu. Auch wenn die Band mit diesem Release nicht sonderlich glücklich war, konnten sie nichts dagegen unternehmen und so mischte Chris die alten Lieder neu und sorgte dafür, dass einige Raritäten mit auf die Scheibe kamen.
Anno 1994 folgte dann das Mini-Album „Symphony Of Death“ dem gelungenen Comeback. Auch machten Grave Digger eine Headlinertour durch Deutschland und spielten in Köln und Berlin im Vorprogramm der True-Metaller Manowar. Mittlerweile trommelte nicht mehr Jörg Michael sondern Frank Ullrich bei Grave Digger. Er bespielte auch bei dem 1995 erschienenen, düsteren „Heart Of Darkness“ die Felle. Allerdings übernahm auf der bereits 1996 veröffentlichten „Tunes Of War“ Ex-Capricorn-Schlagzeuger Stefan Arnold seinen Job. Ab „Knights Of The Cross“ (1998) griff dann Jens Becker an Stelle von Tomi Göttlich in die Saiten des Basses.
Das Album „Tunes Of War“ war der Beginn einer Mittelalter-Trilogie, die mit „Knights Of The Cross“ weitergeführt wurde, und mit dem 1999er Album „Excalibur“, auf welchem zwei Musiker von Subway To Sally für die mittelalterliche Stimmung sorgten, ihr Ende fand. Weiterhin wurde Hans-Peter Katzenburg als Keyboarder fest ins Bandgefüge integriert. Eine große Welttour folgte und das 20-jährige Band-Jubiläum wurde in der Zeche Bochum gefeiert. Dann verließ Uwe Lulis aufgrund persönlicher Querelen Grave Digger.
Eine Art zweiter Neuanfang wurde dann mit dem perfekt zur Band passenden Ex-Rage-Klampfer Manni Schmidt gemacht. Auch suchte die Gruppe ein neues Label, das sie in Markus Staigers „Nuclear Blast“ im schwäbischen Donzdorf gefunden haben. Bei dieser Plattenfirma erschien 2001 das textlich von Edgar Allan Poe inspirierte „The Grave Digger“. 2002 kam dann das erste Livealbum und auch die erste DVD mit dem Auftritt auf dem Wacken Open Air 2001 auf den Markt. Zwei Jahre später erschien mit „Rheingold“ ein weiteres Konzept-Album, welches sich rund um den Ring des Nibelungen von Richard Wagner dreht und mit leichten Veränderungen den typischen Grave Digger-Klang pflegt.
Nach Beenden der Rheingold-Tournee und Absolvierung diverser Festival-Auftritte, verschlug es die Gruppe erneut ins Studio.
Anschrift
Stadionstraße 88
56626 Andernach
weitere Infos, Location, Saalplan / Stadionplan und Anfahrtsbeschreibung
& Guests
