Christiane Oelze (Sopran) Konzertkarten in Ludwigsburg
Als Interpretin von prominenten Opernrollen, anspruchsvollem Lied- und Konzertrepertoire wie auch von geistlichen Werken hat sich Christiane Oelze international höchstes Ansehen erworben. Sie singt in den renommierten Opern- und Konzerthäusern in Europa, den USA und Japan und arbeitet mit berühmten Orchestern und Dirigenten zusammen, wiederholt mit Claudio Abbado, Pierre Boulez, Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Sir John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Christopher Hogwood, Marek Janowski, Fabio Luisi, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Kent Nagano und Sir Simon Rattle. Zu den Höhepunkten 2007 und 2008 zählen unter anderem Konzerte mit der Dresdner Staatskapelle, den Bamberger Symphonikern, dem Schleswig-Holstein Festival Orchestra mit Christoph Eschenbach, dem Orchestre de Paris (Boulez), eine Tournee mit dem Philharmonia Orchestra London unter Christoph von Dohnányi sowie Aufführungen der Passionen von J.S. Bach mit den Concentus Musicus Wien und Nikolaus Harnoncourt. 2008 ist Frau Oelze unter anderem bei der Salzburger Mozartwoche, dem Mostly Mozart Festival in New York, beim Edinburgh Festival und in Tanglewood zu Gast.
Im Opernfach profilierte sich Christiane Oelze als Sänger-Darstellerin insbesondere in Mozartpartien, zunächst als Pamina in der „Zauberflöte“, als Susanna in „Le Nozze di Figaro“ (Salzburger Festspiele) sowie als Ilia in „Idomeneo“ (Glyndebourne Festival 2003). Sie reüssierte ebenso mit der Partie der Mélisande in Debussys Oper „Pelléas et Mélisande“ (Glyndebourne) sowie in Rollen der klassischen Moderne wie etwa Regina in „Mathis der Maler“ von Hindemith und Anne Trulove in „The Rake’s Progress“ von Strawinsky. Ein glänzendes Rollendebüt gab Christiane Oelze als Sophie in Peter Konwitschnys Neuinszenierung des „Rosenkavalier“ unter Ingo Metzmacher an der Hamburger Staatsoper im Jahr 2002. In Christoph Marthalers Produktion von „Le Nozze di Figaro“ an der Opéra National de Paris singt Christiane Oelze die Rolle der Gräfin (Premiere April 2006, Wiederaufnahme 2008).
< Neben ihrer Tätigkeit im Opern- und Konzertfach hat sich Christiane Oelze dem Aufbau eines anspruchsvollen und vielseitigen Liedrepertoires gewidmet, begleitet von Pianisten wie Mitsuko Uchida (Carnegie Hall New York), Pierre-Laurent Aimard, Julius Drake, Graham Johnson, Malcolm Martineau und Eric Schneider. Ihre Einspielung verbotener Lieder von Exilkomponisten wie Ullmann, Korngold und Weill für das Label Capriccio erntete großes Lob in der Fachpresse. Im Herbst 2008 erscheint die neueste CD „Prelude and Two Psalms“ von Ernst Bloch mit dem Deutschen Symphonie- Orchester Berlin und Steven Sloane bei Phoenix Records.
Seit Herbst 2003 unterrichtet Christiane Oelze als Professorin für Gesang an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf.
Anschrift
Schossstraße 30
71634 Ludwigsburg
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Ermäßigt: Mitglieder der Int. Hugo-Wolf-Akademie
